Rund um Köln oder auch … hier gibts „Berge“.

Bericht von Thomas Preissner

Um ein wenig Abwechslung in die Laufwettkämpfe und das Training zu bekommen, hab ich mich mal kurzfristig zu einem Radrennen entschlossen. Kölle ist nicht weit entfernt, also ab zum Dom und „Rund um Köln“ radeln. Da ich diesen Winter komplett auf das Rollentraining verzichtet hatte, ging ich ohne größere Ambitionen in das Rennen über die 68 km durch das Bergische Land – und „bergig“ war es.
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Das Rennen begann wie immer recht flott am Rheinufer entlang, durch den Tunnel auf breiten und natürlich komplett abgesperrten Straßen.
Der erste ca. 10 km lange Anstieg kam dann nach ca. 20 km und hier trennten sich dann auch schnell die „Leistungsklassen“. Viele denken immer noch das „Rund um Köln“ schön flach ist – nee ist es nicht!
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Der nächste Anstieg erfolgte dann am Schloss Bensberg inklusive nassem Kopfsteinpflaster, natürlich hatte es genau hier angefangen wie aus Kübeln zu regnen. Und es mußte so kommen wie ich es mir nicht gewünscht hatte, Sturz im Anstieg mit ca. 15 weiteren Fahrern. Danach war ein befahren des Kopfsteinpflasters nicht mehr möglich, also mit ca. 100 Fahrern „zu Fuss“ Bensberg hoch – mit Seedplaycleets ein Genuß :-P. Spätestens jetzt war eine einigermaßen annehmbare Zeit dahin. Also bei strömenden Regen den Berg wieder runter, alle sehr zurückhaltend – 65 km/h bei dem Wetter reichten mir und den meisten anderen Teilnehmern vollkommen.
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Die letzten 10 km war es dann mit dem Regen vorbei und als es wieder über die Severinsbrücke ging, war das Rennen auch schon wieder vorbei. Zeit war ca. 7 Minuten langsamer als bei meinem letzten Start aber unter den Umständen war es für mich ok.
Piratöse Grüße aus dem Bergischen Land!
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