Crossduathlon Wolfsburg

-4 C, „das ist ja schon wie Sommer“, nach einer Woche mit bis zu -12 C und ich hab echt überlegt beim Crossduathlon Wolfsburg zu starten.
2 x hatte mich die niedersächsische Grippe schon hingerafft – jetzt hieß es: „Kämpf Pirat!“

Die Wechselzone sah aus wie in Sibirien – es war arschkalt und der Boden gefroren, die Wege Schnee bedeckt im Wald. Ich musste kurz überlegen welchen Monat wir haben – es ist tatsächlich März !

Ich war wenigstens heute so schlau das richtige Material gewählt zu haben: leichter Crosslaufschuh und meinen CX-Crosser mit Schwalbe Tires „Racing Ralph“.
In Wolfsburg kann man gleich zu Saisonbeginn mit Anlauf sterben. Der Bikepart ist alles andere als pottflach.

Triathleten verzichten ja nur ungern auf ihren Triathlonanzug. Bei -4 C ist der „Hauch von nichts“ aber dann doch eher etwas zu wenig und so trifft man die neusten Modekreationen auf solchen Veranstaltung.

Ich bin ja irgendwie Seiteneinsteiger und ziehe dann doch lieber etwas mehr an, aber der Farbkontrast war so geil, dass ich einfach mit auf das Bild von den Trilizards Nienburg musste:

Spass hatten wir ganz sicher und erfolgreich waren wir auch alle, dazu aber später mehr, erstmal mussten 5,4 km gelaufen werden. Die hab ich deutlich besser weggesteckt als erwartet.

Dann hab ich meine Radschuhe nicht angekriegt. Lehrgeld zahlt der Pirat immer bei der ersten Ausfahrt im Jahr. Also nochmal an und aus die Dinger und Vollgas in den Wald. Ich hab nix trainiert. Ich mach jetzt 3 Sportarten gleichzeitig, aber nix richtig. Ich dachte Radfahren kann ich überhaupt nicht mehr, aber ich fuhr die 2. Schnellste Zeit aller Frauen – ohne das Schuhproblem hätte ich die Minute zur schnellsten Zeit auch noch gehabt. WOW……

Allerdings ging der kalte Wind krass durch die Büx und viele kämpften mit Kältekrämpfen in den Oberschenkeln. Ich hatte das einmal aber sonst ging da richtig Watt aufs Pedal am Berg. Der Inhalt meiner Trinkflasche war am Gefrierpunkt und ich dachte erst mir fallen die Zähne aus, aber das Ganze endete eher in Bauchschmerzen. Und damit war der 2. Laufsplit über 5,4 km echt grenzwertig. Essen und Trinken hab ich deshalb komplett unterlassen und hab das irgendwie ins Ziel gerettet.

Und das kam dabei heraus:

Am meisten hat mich der 4. Platz Gesamtwertung erstaunt – das war ganz klar „Racing Moni“.
Ich kämpfe weiter!

Gruß an alle Piraten

Moni Moonreker

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