Stevens Cup in Kiel

nach dem Doppelrennen in Mölln nun mal wieder etwas ruhiger nur am Sonntag ein Rennen, dafür das berüchtigte Kieler Bergrennen.

Was man bei Kiel so gar nicht erwartet und für ein Crossrennen auch sehr untypisch ist charakterisiert dieses Rennen im sogenannten Vieburger Gehölz, nämlich 2 Anstiege mit je 200 doch recht steilen Metern, einmal als Forstweg mit teils losem Untergrund, einmal auf Asphalt. Der Rest ist dann natürlich das ganze auch wieder irgendwie runter sowie 2 Passagen Geschlängel durch den Wald und ein bisschen Bäumeslalom mit ein paar Hürden kurz vorm Ziel. Am Ende hat man dann 2km auf dem Tacho und weiß was man getan hat ;o)

Das Wetter mal wieder Crosstypisch grau in grau, leichter Niesel der aber dank des Waldes kaum auffiel. Am Start mal wieder die üblichen Verdächtigen, und diesmal auch wieder Pirat Thomas Z. nach überstandener Krankheitsspontandiät ;o)

Mein Plan war schon wie im letzten Jahr, nicht zu schnell angehen, da ich nicht grad als Bergziege bekannt bin, den eigenen Rhytmus am Berg fahren und beim Rest gucken was geht. Nach dem Startschuss ging das auch ganz gut, vorne mit weggekommen und in den technischen Passagen nicht steckengeblieben. Nu aber kamen die beiden „Berge“. Und zu meiner Überraschung wo ich letztes Jahr noch die Spitze ziehen lassen musste und den einen oder anderen von hinten passieren lassen musste konnte ich heute gut mithalten *freu*

Also die erste Runde mitgefahren und geschaut wie die Konkurrenz so fährt. Vorne begann dann ein U19 Junior von Stevens Druck zu machen, liegt den jungen Wilden wohl im Blut, RG Uni Nico mit Thomas Z. hinterher, ich mit Bergamont Andre und Gesamterstem Jörn kurz dahinter.

Es lief gut, und ich stellte fest ich hatte Vorteile in den Technikpassagen. Also Mitte des Rennens mal kurz an Andre und Jörn vorbei um mich im Gelände abzusetzen. Das klappte gut, ich sah jetzt auch bald wieder Thomas und Nico vor mir und dachte Super, da fahr ich jetzt hin und dann schaun wir weiter. Aber nix da, grad jetzt am Berg einen Kettenklemmer, und weg waren die vorne wieder und die hinten wieder dran und vorbei. Also Kette wieder rauf und hinterher, Andre und Jörn wieder kassiert und versucht zu Nico und Thomas zu kommen.

Aber dann kam das warum ich mir vorher sage fahr deinen Rhytmus, der Berg fordert seinen Tribut wenn man zu früh attakiert, so musste ich wieder mit Jörn und Andre weiterkreisen, und immer noch meldete sich mal meine Kette die wo hin wollte wo sie nicht sollte.

In der letzten Runde ging es dann ans eingemachte, Platz 1 und 2 waren vergeben, aber um Platz 3 wurde die letzte Runde noch gekämpft. Bis zum letzten Berg hielt ich mit, dann meldete meine Wade Überlast und ich musste reissen lassen, und kurz vor dem Ziel verkrampfte sie auch noch dermassen das ich nur noch einbeinig fahrend oder humpelnd (weil da die blöden Hürden noch standen, ich muss ziemlich lustig ausgesehen haben *g*) mich Richtung Ziel bewegen konnte.

Na gut, 5. Platz mit Krampf ist immer noch besser als aufgeben müssen, und ich bin zufrieden mit dem Kurs so gut zurecht gekommen zu sein. die nächsten Rennen werden flacher, mal sehen ob meine Chancen dann besser sind.

Ahoi und bis bald im Wald, euer Frank :o)

 

 

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